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Bester Wohnort
38 31.67 %
In einer Stadt mit mehr als 20.000 E. 10 8.33 %
Auf dem Land 62 51.67 %
Dort wo ich einen Job bekomme, aber lieber in der Stadt 5 4.17 %
Dort wo ich einen Job bekomme, aber lieber auf dem Land 5 4.17 %

Autor Nachricht
Mi-Mundo
(Standard)

Eigentlich lebe ich in einer Stadt, die fast 200 000 Einwohner hat.
Es ist aber ein Vorort, mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine Stunde entfernt. Den Lärm und die Hektik einer Stadt mag ich überhaupt nicht.
Hier wo ich jetzt wohne ist es sehr ruhig, gleicht also eher einem dorfähnlichen Charakter. Für was also entscheide ich mich?
Ich habe mich daher für Dorf entschieden, weil das was ich damit verbinde, wohl am ehesten zutrifft.

Cuiusvis hominis est errare, nullius nisi insipientis in errare perseverare
11.04.09, 07:37:57
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Hyperakusis
(Autistenbereich)

Ich wohne mitten im Ruhrgebiet/NRW, es ist eine ziemliche "Grauzone", viele Häuser lieblos aneinander gereiht, viele Menschen auf engen Raum, laut, hektisch und anstrengend. Ich fühle mich am wohlsten abends wenn die Rolläden herunter gekurbelt sind und die Leute allmählich zu Bett gehen, es draussen ruhiger wird. Ich habe da etwas meinen Rhythmus geändert, gehe am frühen morgen schlafen und stehe gegen mittag auf.

Am schönsten ist die Natur mit u.a. wegen ihrer Schönheit, ihrer Formenvielfalt und ihrem Farbspiel. In der Natur gibt es keine geraden Linien habe ich mal irgendwo gelesen, Betonwüsten, Hochhäuser, Verkehrslärm sowie Menschenmassen stressen und belasten mich, leider bin ich sehr standorttreu, Veränderungen fallen mir äusserst schwer auch wenn sie eigentlich eine Verbesserung für mich darstellen.
Hmmm... tja

~ fucked beyond repair ~
11.04.09, 17:34:02
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zoccoly
(Autistenbereich)

Ich bin jahrelang von Stadtrand zu Stadtrand gezogen.Es war wichtig,dass ich schnell in der Natur bin.
Seit vier Jahren lebe ich in einem kleinen Dorf,dass sich sehr nah an der Großstadt befindet,für mich aber ideal ist.So habe ich wenigstens morgens und abends nicht viel mehr als Vogelgezwitscher.
Da ich in der Regel den ganzen Tag nicht da bin, bekomme ich zum Glück auch nichts vom Negativen mit,was sich mit solch einem Dorfleben verbindet.

stillgelegt
12.04.09, 09:22:32
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55555
(Fettnäpfchendetektor)

geändert von: 55555 - 12.04.09, 13:01:47

Die Nähe zu einer Großstadt ist gewünscht wegen den beruflichen Möglichkeiten oder dem beschriebenen Ausweichen was negative Aspekte des Dorflebens angeht? Welche Aspekte des Dorflebens werden als negativ empfunden?

Edit: Was bedeutet "Nähe"? Das kann auch viel heißen.

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
12.04.09, 13:01:13
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zoccoly
(Autistenbereich)

geändert von: zoccoly - 12.04.09, 13:24:30

Ich wohne jetzt ein Kilometer von der Stadtgrenze weg, erlebe die Großstadt damit nicht mehr, bin jedoch sehr schnell auf der Arbeit.(die Nähe ist auf grund der Arbeit gewünscht)
Da ich als Kind schon im Dorf aufgewachsen bin, habe ich in schlechter Erinnerung, wie jeder über jeden spricht.
Hier kann ich das aus unterschiedlichen Gründen nicht mitbekommen.Ich bin sehr früh weg und komme erst am späten Nachmittag wieder.
Auf der anderen Seite haben die Einwohner schnell erkannt, dass ich für sie kein lohnender Gesprächspartner bin.

stillgelegt
12.04.09, 13:22:49
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Coyote
(Autistenbereich)

Ich hoffe, dass ich es richtig verstanden habe. Also, nicht, wo ich jetzt gerade lebe, sondern, wo ich gerne leben möchte.

Nun, da ich immer noch von einem kleinen Ferienhaus träume (als Festwohlsitz), abseits jeglicher Zivilisation, habe ich "auf dem Land" gestimmt.

Ich wohne in einer Stadt von ca. 600.000 Einwohnern. Jedoch ganz am Rande in einer kleinen Sackgasse.
Wenn ich aus dem Haus gehe und rechts einschlage, komme ich zur großen Straße, Haltestelle, Einkaufscenter.
Gehe ich von der Haustür aus nach links, bin ich nach wenigen Schritten in Niedersachsen und habe Natur pur, mit See, kleinem Wald und - viele kleine Ferienhäuser luken da hin und wieder zwischen den Bäumen hervor ... von dort aus ist es mit dem Fahrrad nicht weit bis zum Einkaufscenter (grenzt auch an den Wiesen).
Hier in der Reihenhaussiedlung wo ich wohne, ist es sehr laut. Jeden Sommer wird ständig irgendwo gebohrt, gehämmert, gesägt, gemäht und ... und und ... ein Buch zu lesen ist unmöglich.
Öffne ich ein Fenster, höre ich ständiges "Gesabbel" von Nachbarn, die sich über die Hecke hinweg unterhalten und versuchen gegen den ewigen Handwerkergeräuschen anzureden.

Ich halte meinen Wunsch in einem Ferienhaus zu leben (mit weitem Abstand zum Nachbarn) für realistisch.

Gesellschaftsfähig sein heißt, seine Individualität aufzugeben, um der Herde zu folgen.(H.M.)
07.08.09, 15:51:03
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Subbmkaschber
(Standard)

Ich würde gerne in einer Burg wohnen.
Mit Wassergraben darum herum.
Und eine Zugbrücke die funktioniert.
Die Türklingel muß am Burgtor, hinter der
hochgezogenen Zugbrücke angebracht sein. freuen
07.08.09, 18:09:15
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Hans
(Autistenbereich)

geändert von: Hans - 13.08.09, 19:41:49

Mein Urgroßvater hat so was schon mal als Kind mit 11
ziemlich genau auf den Punkt gebracht:

Wie ich das mit zehn beim "Herumruschen" gefunden habe,
war ich fasziniert.
Hier ist es nicht der Wassergraben, sondern ein langer oder ein mühsamer Weg,
um zu mir zu kommen.
13.08.09, 19:41:09
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Coyote
(Autistenbereich)

Zitat von Hans:
Hier ist es nicht der Wassergraben, sondern ein langer oder ein mühsamer Weg,
um zu mir zu kommen.


Ich glaube, davon hat eher dein Großvater geträumt.

So wie ich dich einschätze, ist dein Zuhause doch viel lieber dein fahrbarer Untersatz - oder?

Gesellschaftsfähig sein heißt, seine Individualität aufzugeben, um der Herde zu folgen.(H.M.)
14.08.09, 19:42:48
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Hans
(Autistenbereich)

Ja klar, aber bis ich mir einer möglichen mobilen Behausung habhaft war,
als führerscheinloser Knabe war dieses Bild faszinierend.
Gefällt es Dir nicht auch?
14.08.09, 20:52:57
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Coyote
(Autistenbereich)

Ja, das Bild hat "das gewisse Etwas". Die Farben gefallen mir auch, nicht zu bunt, nur in zwei Farben mit Nuancen.

Ich muss mich verbessern - war dein Ur- Großvater. Ich würde das Bild gut aufheben. Und - wenn du so viel in der Welt herumfährst, kann es ja sein, dass du plötzlich vor dieser Kulisse stehst ... wer weiß und dann - wow!

Wo ich herkomme, gibt es nur plattes Flachland.

Gesellschaftsfähig sein heißt, seine Individualität aufzugeben, um der Herde zu folgen.(H.M.)
14.08.09, 22:40:04
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drvaust
(Autistenbereich)

Zitat von Subbmkaschber:
Die Türklingel muß am Burgtor, hinter der hochgezogenen Zugbrücke angebracht sein.
Ich habe mir da eine andere Lösung ausgedacht.
Am Stahltor meines Bunkers ein Klingelknopf, der zu einer Wechselsprechanlage gehört, die wie ein Anrufbeantworter funktioniert.
Die Anliegen kann ich mir dann irgendwann mal anhören, vielleicht auch zur Kenntnis nehmen.
fröhlich Bestimmt witzig: Sturmklingeln, "Aufmachen! Polizei!", und dann kommt eine höfliche Stimme aus dem Lautsprecher "Bitte nennen Sie nach dem Pfeifton Ihr Anliegen, und wie Sie zu erreichen sind. Piep ...". Dazu die Gesichter filmen.

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sichs völlig ungeniert.
16.08.09, 04:39:15
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