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Autor Nachricht
Q9FOB
(Standard)

Menschliche Beziehungen sind etwas, nach dem ich mich in gewisser Weise stark sehne. Andererseits scheinen sie mich meist stark und dauerhaft zu belasten, solange sie andauern. Könnte das daran liegen, daß solche Beziehungen meist nicht kristallin sind? Die meisten Menschen kennen sich selbst nicht, hegen bestimmte dogmatische Vorstellungen. Beziehung zu solchen Menschen ist Beziehung, sie ist aber abgestanden, ranzig. An solchen Beziehungen hoffnungsvoll festzuhalten wirkt dann sozusagen giftig.
28.11.19, 23:15:06
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hjqsra
(Standard)

Mich belasten Beziehungen nur dann, wenn ich sie als übermannend zwanghaft + schwer ausweichbar / krampfhaft oder verwirrend empfinde. - Wenn ich mich ihnen nicht gewachsen fühle / schmerzhafte Wellenlänge. Dann empfinde ich sie als erdrückend / zerreißend. Zumindest so lange, wie ich die Möglichkeit habe dies zu empfinden. Manchmal verändert man sich auch.
Manche scheint es mehr zu belasten, wenn sie sich Beziehungstechnisch keine Rahmen setzen. Oder aber die Angst davor die Rahmen los zu lassen. So wie wir vielleicht Angst haben vor diesen Rahmen oder keine zu bilden.

Dass man sich loslässt bedeutet ja nicht zwingend, dass man sich verliert. Man kann sich auch näher auf beispielsweise hoher körperliche Raum-Entfernung sein.
Auch nicht zwingend, dass man sich dann findet.
Und dass man sich bindet, bedeutet auch nicht zwingend, dass man sich hat oder besser halten kann.
Und auch nicht zwingend, dass man sich verliert.

Die einzelnen Wahrnehmungen können auch missverständlich kommunizieren.

Wie definierst du "Sich selbst kennen?" Wie kann man das, wenn man nicht alles kennt? Ob andere sich viel vormachen, kann ich nicht beurteilen. Mein Gefühl sagt es mir hier und da. Das ist dann meine Wahrnehmung.

Wenn einen etwas belastet, ist man vermutlich Teil eines Ungleichgewichts.

Was meinst du konkret mit kristallin bzw. amorph?
12.12.19, 01:31:04
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Q9FOB
(Standard)

Sich selbst kennen verbinde ich mit kristalliner Eigenschaft. In ihr ist alles klar, zumindest gebrochen erkennbar. Daraus sollte in Beziehung zueinander ein klarer gemeinsamer Zustand möglich werden. Ist der andere nicht so, kommt Beziehung nur zustande, wenn an Ranzigkeit angedockt wird. Das zu tun ist belastend.
15.12.19, 15:04:29
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5H4D0W
(Alien)

Zitat von Q9FOB:
Menschliche Beziehungen sind etwas, nach dem ich mich in gewisser Weise stark sehne. Andererseits scheinen sie mich meist stark und dauerhaft zu belasten, solange sie andauern.


Das kann ich zu 100% bestätigen. Auch alles Andere was gesagt wurde. [wobei ich bei den "Kristallen" noch Nachfragen hätte - aber erst zu einem späteren Zeitpunkt]
Ich hatte eine lange Beziehung und die war einerseits sehr lehrhaft und schön, aber auch gleichzeitig von Anfang an zum Scheitern verurteilt und sehr Schmerzvoll.
Letztlich ist es daran gescheitert dass meine Vorstellungen einer idealen Welt sich nicht mit den Vorstellungen der Durchschnittsbevölkerung decken. Und dabei könnte es sich um ein "autistisches" "Problem" handeln. Ich habe meine eigene Welt und die ist gut. Sogar sehr gut. Besser als die "Normale". Ich kann sie nicht aufgeben nur um die Welt der "Normalen" zu passen.
Ich gehe davon aus, dass ihr Beziehungen mit "Normalen" [das ist jetzt weder negativ noch positiv gemeint] Menschen hattet. Bei mir war es jedenfalls so.

Die Frage die ich mir stelle ist, ob es mit einer autistischen Frau besser funktionieren würde?
27.12.19, 20:40:35
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Gast
(Gastzugang)

ich bin mit einem ganz lieben Vietnamesen in Beziehung und in Krise mit meeiinem Tuerken wg meinem Vietnami und ich hab Asperger,allerdings hab ich mir eine Psychose eingehandelt I'm Sommer!

Ich bins, die Bettina, die hier so viel schrieb!

LG
wollte mich mal wieder melden
09.01.20, 23:07:20
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