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55555
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geändert von: 55555 - 29.03.16, 19:04:36

Zitat:
Eine zunehmende Zahl von Straftaten in Bayern wird von Nichtdeutschen begangen. Ihr Anteil an den Tatverdächtigen stieg auf 31,5 Prozent, wie Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch bei der Vorstellung der Kriminalstatistik mitteilte. Insbesondere nahm dabei der Anteil tatverdächtiger Zuwanderer zu: Er stieg von 2011 bis 2015 von 1,7 auf 6,4 Prozent.

Quelle

Edit:
Zitat:
Die wichtigste Lehre aus den Attentaten in Brüssel ist, las man: Es kann jeden von uns treffen, überall, jederzeit. Sicher. Nur ist die Wahrscheinlichkeit verschwindend klein. Seit dem World-Trade-Center-Attentat 2001 ermordeten islamistische Attentäter in Westeuropa und den USA etwa 450 Menschen. So grausam jeder dieser Morde ist, es gibt Gefährlicheres. Allein in Deutschland sterben pro Jahr über 500 Leute an einer Fischgräte.

Was diese Aussage völlig ausser Acht lässt – und mich offen gesagt betroffen macht – ist die mangelnde Bereitschaft, sich mit den praktischen Folgen von Terror auseinander zu setzen. Wer wirklich über Terror arbeitet, der weiss auch, dass es mit dem Zählen der Toten nicht vorbei ist. Speziell Nagelbomben wie in Brüssel haben eine vielfach höhere Zahl von Verletzten zur Folge, und für viele ist das gute Leben danach für immer vorbei.

[...]

Aber auch der ganze Gedankengang ist verstörend: Niemand im Journalismus käme hoffentlich auf die Idee, der türkisch- und griechischstämmigen Gemeinschaft in Deutschland vorzurechnen, dass die Gefahren durch den NSU statistisch gesehen viel kleiner als die des Rauchens oder des Fahrverhaltens im Strassenverkehr sind – selbst wenn das statistisch belegbar wäre. Die Unvergleichbarkeit von kaltblütigem Massenmord und Unfall gehört nämlich auch zu den Werten, von denen Seibt schreibt, “unsere gesamte Zivilisation wurde auf ihnen gebaut“. So einen Vergleich würde man nach dem Bekanntwerden des NSU allenfalls auf einer Naziseite erwarten. Irgendwie ist es aber völlig in Ordnung, wenn sich der Mord durch die gleiche Art Extremismus gegen die westliche Gesellschaft richtet. Der Beitrag wird dennoch entsprechend verbreitet, etwa von Dieter Janacek, MdB und wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen.
Oder Felix Werdermann, Politikredakteur beim Freitag:
Catrin Bialek, Redakteurin beim Handelsblatt:
Michael Karnitschnig, Büroleiter von EU-Kommissar Johannes Hahn:

[...]

Neben der moralischen Dimension gibt es noch ein anderes Problem: Die angebliche Statistik ist eine glatte Erfindung.

[...]

Aber so eine scheinwissenschaftliche Statistikbehauptung ist sehr plastisch und passt natürlich nur zu gut in die Agenda, islamistischen Terror zu verharmlosen, oder sich darüber zu mokieren – weshalb sie auch als alleinstehendes Argument bei Twitter benutzt wird. Etwa von Claus Hecking, Redakteur bei der ZEIT, dessen Aussage mir in die Timeline gekippt und Anlass zu meinem Unglauben wurde:
Mike Beckers, Redakteur bei der Wissenschaftszeitschrift Spektrum:
Dunja Hayali, Aktivistin, Journalistin und Moderatorin beim ZDF, mit 110 Retweets, darunter haufenweise weitere Journalisten:
Thomas Leidel von N-TV:
Maik Nöcker, Moderator bei SKY:

[...]

Für solche Ausrutscher kann Seibt natürlich nichts. Sie alle verbreiten das und sorgen dafür, dass die angebliche Statistik von Constantin Seibt weiter der Relativierung von Terrorismus und seiner Opfer dient. Das sind nicht irgendwelche kruden Verschwörungstheoretiker aus rechten Schmuddelblogs, denen Medien gern mal – und zu Recht – ihre Rechercheabteilung hinterher arbeiten lassen. Die Statistik verbreiten diejenigen, die wirklich darüber entscheiden, was in Deutschland als Wahrheit verkauft wird. Auch über sie kann man mit Seibt sagen, ihr eigentliches Ziel sind die Köpfe. Speziell das ZDF hat da schon einschlägige Oktoberfestlügenerfahrung.

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
29.03.16, 14:51:59
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55555
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geändert von: 55555 - 01.04.16, 18:26:53

Zitat:
A Palestinian teacher who won a $1 million prize for teaching nonviolence will keep her award even though her husband participated in a terror attack that killed six Israelis.

Hanan al-Hroub received the UK-based Varkey Foundation’s Global Teacher Prize at a ceremony in Dubai earlier this month for a curriculum she called “No to Violence.”

Her husband, Omar, served 10 years in an Israeli prison after being convicted as an accomplice in a deadly 1980 bombing attack in Hebron in which the victims were walking home from Friday night Sabbath prayers, The Associated Press reported. Omar al-Hroub was a chemist who provided chemicals needed for making the bombs, the AP reported.

[...]

Faris said Omar al-Hroub remains a senior Palestinian official who is close to PA President Mahmoud Abbas and “believes in his peaceful approach.”

Quelle

Edit:
Zitat:
In a Twitter posting Saturday titled “What I said in Tokyo,” Krugman, professor emeritus at Princeton University, put up a 12-page document showing remarks made at the March 22 meeting.

In the document, Abe was quoted as saying: “This is off the record. Germany has the greatest space for a fiscal mobility.”

“Going forward, I plan to visit Germany. So, I will have to talk to them and I will have to persuade them how they will come along with the policy for further fiscal mobilization. Is there any idea from you?” the prime minister was quoted as saying.

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
01.04.16, 15:10:22
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55555
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geändert von: 55555 - 03.04.16, 15:56:36

Während Frau Petry weiter Übertreibung bezüglich vorhandener Brennpunkte vorgeworfen wird und manche Leute tatsächlich noch auf Polizeistatistiken verweisen, wagt eine junge Frau leichtsinnigerweise die Matrix zu verlassen. zwinkern
Zitat:
Ich kam nachts gegen zwei Uhr aus dem Club „Matrix“ in der Warschauer Straße und wollte nach Hause. Ein Typ folgte mir und fragte, ob ich Drogen kaufen wollte. Ich habe ihn gebeten, mich in Ruhe zu lassen. Er ging mir hinterher und kam mir so nahe, dass ich seinen Atem auf meiner Haut spürte. Ich schrie. Er nannte mich eine Rassistin, weil ich mit ihm, einem Schwarzen, keinen Sex wollte.

Weil er immer aggressiver wurde, wechselte ich die Straßenseite und schrie ihn weiter an. Ein anderer Typ kam dazu und sagte, ich solle mich beruhigen. Schließlich floh ich in den Dönerladen an der Revaler Straße, Ecke Warschauer Straße – ich floh, dabei mache ich Kampfsport. Weil mein Handy-Akku leer war, bat ich die Verkäufer, für mich die Polizei zu rufen. Die haben sich glatt geweigert, sagten, sie wollten keinen Ärger. Aber ich dürfe mein Handy laden! Auch keiner der anderen Gäste – der Laden war voll – wollte mich die Polizei rufen lassen.

Draußen sammelte der Typ seine Dealerfreunde. Einer kam rein und schrie mich an – ich sei eine dreckige Schlampe, sie würden mich mit dem Messer draußen aufschlitzen, sobald ich den Laden verlasse. Und noch mehr schlimme Sachen. Ich floh hinter den Tresen.

Niemand half mir. Niemand sagte etwas. Die Leute bissen in ihre türkische Pizza und schauten woanders hin. Die Verkäufer wollten mich immer noch nicht die Polizei rufen lassen. Ich bettelte die Gäste an, mich ich ihr Handy benutzen zu lassen. Schließlich half mir ein Pärchen aus Israel, obwohl die beiden kaum Deutsch sprachen und daher nicht alles verstanden hatten, was passiert war.

Der Polizist am Telefon lachte kurz. ,Ach, da sind Sie, Revaler Straße, na das ist ja kein Wunder‘, sagte er. Als die Männer draußen vor der Tür mitbekamen, dass ich die 110 gerufen hatte, verschwanden sie. Das Pärchen blieb bei mir, darüber war ich echt froh.

20 Minuten nach meinem Anruf kamen die Polizisten. Sie lächelten. Ob ich Anzeige gegen unbekannt erstatten wolle? Ich fragte, was das bringt - finden würden sie den Mann ja ohnehin nicht mehr. Die Israelis fragten, warum denn nicht mehr Polizisten hier seien? Ich selbst kenne die Gegend noch aus meiner Schulzeit, sie hat sich krass verändert.

Die Polizisten sagten, wir könnten ja einen Brief an Ursula von der Leyen schreiben. Zu mir sagten sie, sie dürften mich nicht nach Hause bringen, ich solle ein Taxi nehmen. Das war so erniedrigend. Und das krasseste: So viele Männer schauten einfach zu. Als ich ihnen in die Augen sah, blickten sie zur Seite.

Als ich im Taxi saß, habe ich geflennt. Der Fahrer war total nett, beruhigte mich und sagte, ich solle das Geld stecken lassen. Er hatte übrigens türkischen Hintergrund. Das hat mich dann wieder ein bisschen versöhnt mit Berlin.

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Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
03.04.16, 15:55:54
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55555
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geändert von: 55555 - 05.04.16, 17:26:13

Zitat:
Es gibt in Berlin keine rechtsfreien Räume – den Satz hat Innensenator Frank Henkel (CDU) schon oft gesagt. Tatsächlich gibt es sie wohl doch. Der Erlebnisbericht einer 27-Jährigen, die an der Warschauer Brücke so massiv bedroht wurde, dass sie sich in einen Imbiss flüchtete, wo ihr nach ihrer Darstellung niemand half, zeigt das deutlich.

Der Tagesspiegel hatte den Bericht am Sonntag veröffentlicht. Ein Drogendealer soll sie verfolgt und bedrängt haben. Nachdem sie sich in den Imbiss an der Ecke Warschauer/Revaler Straße geflüchtet hatte, soll einer der Dealer die Tür aufgerissen und gebrüllt haben, dass man sie mit dem Messer aufschlitzen werde, sobald sie rauskomme. Das Personal habe nicht reagiert. Die Frau rief dann die Polizei.

[...]

Innensenator Henkel beließ es am Sonntag bei dem Appell „den Notruf zu wählen und nicht wegzuschauen“, wenn eine Straftat beobachtet wird. Henkel sagte weiter, dass die Polizei ihre Präsenz in dem Gebiet „versechsfacht“ habe. Tatsächlich wurde die Präsenz nur verdreifacht: von 11.805 auf 36.525 Einsatzstunden. Zuletzt hatte der Imbiss im Februar Schlagzeilen gemacht, als ein Nigerianer von Unbekannten vor dem Laden erstochen wurde. Auch gestern standen mehrere Dealer am Anfang der Revaler Straße.

Heute erleben viele Anwohner den Weg vom U-Bahnhof Warschauer Straße zum Kiez an der Revaler Straße als „Spießrutenlauf“. Schon auf der Brücke mischen sich Feierwütige mit Touristen und Dealer mit Punks, die nach Geld für Drogen betteln. Anwohner sind eindeutig in der Unterzahl. Die eigentliche Schar der Drogenhändler steht um die Ecke. Im Dreieck zwischen Clubmeile, Nahverkehr und der bei Touristen so beliebten und von vielen Berlinern gehassten Simon-Dach- Straße liegt ihr perfektes Revier. Dabei erleben viele Anwohner die Dealer oft gar nicht als das größte Problem. „Gras, Weed?“ – „Nein danke.“ Manche grüßen auch nur, um zu signalisieren: Wenn du was kaufen willst, bin ich dein Mann.

Viel unangenehmer sind für viele Anwohner die Antänzer und Taschendiebe, die sich besonders am Wochenende hier herumtreiben. Kaum, dass man sich versieht, stehen fünf bis sechs Jungs um einen herum. Einer fängt an zu tanzen, kommt immer näher, Zentimeter für Zentimeter. Er fordert den Passanten auf, mitzutanzen, Party zu machen. Die anderen stehen im Halbkreis und grölen. Zwei Sekunden genügen, um zu erkennen, dass hier niemand zum Spaß mit einem tanzt.

Die Langfinger brauchen oft nur eine Sekunde, um das Portemonnaie aus der Tasche zu ziehen. Nicht sehr filigran, sodass man es bemerkt. Aber das ist dann auch schon egal. Denn entweder wird es blitzschnell zum Nächsten und Übernächsten weitergereicht und irgendwann ist es verschwunden. Die Diebe sind immer in der Überzahl, und immer stehen noch andere um die Ecke. Man sieht sie nicht, aber man spürt es.

Quelle

Edit:

@Fischgrätenlüge:

Drahtbürstenborsten scheinen auch auszufallen. zwinkern
Zitat:
Ein schlecht geputzter Grill ist nicht nur unappetitlich, sondern wohl auch der Gesundheit nicht eben zuträglich. Doch auch ein blitzsauberer Grillrost hat seine Tücken. Nach einer Erhebung von Tiffany Baugh und zwei ihrer Kollegen von der University of Missouri bergen nämlich Drahtbürsten, genauer gesagt deren ausgefallene Borsten, ein nicht unerhebliches Verletzungsrisiko. Nach ihrer Hochrechnung besuchten in den USA zwischen 2002 und 2014 mindestens etwa 1500 Menschen die Notaufnahme eines Krankenhauses, weil sie in Mund oder Rachen Verletzungen durch solche Drahtstücke davongetragen hatten.

Quelle

Edit2:
Zitat:
Vergangene Woche hatte „Die Welt“ einen schönen Rechercheerfolg zu verzeichnen. Dazu erst einmal Glückwunsch, liebe Kollegen um Stefan Aust! Die harte, exklusive Nachricht ist immer noch die größte journalistische Leistung, das darf man auch oder gerade in einer Kolumne so festhalten.

Jedenfalls kam die Zeitung vorzeitig an die Kriminalitätstatistik des Jahres 2015 und vermeldete daraus: Die Wohnungseinbrüche seien im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent angestiegen. „Spiegel Online“ griff die Geschichte auf und zitierte ausführlich daraus. An einer Stelle wird vermerkt, dass in Nordrhein-Westfalen die Herkunft der Täter aufgeschlüsselt werde. Und, Achtung, jetzt kommt‘s: „Mehr als die Hälfte der mutmaßlichen Einbrecher hat demzufolge die deutsche Staatsbürgerschaft“, fassten die Kollegen diese Aufschlüsselung zusammen.

Was bitte, fragte ich mich an der Stelle, soll dieser Satz? Will mich da jemand auf den Arm nehmen? Für dumm verkaufen? Oder einfach nur nicht auf unziemliche Gedanken bringen? Sie mir gewissermaßen pädagogisch-didaktisch versagen?

Genau solche Sätze sind es, die unserer Branche immer wieder den Ruf einbringen, die Wahrheit zu verschleiern.

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
05.04.16, 10:54:38
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55555
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Es wird wieder verdreht, daß sich die Balken biegen:
Zitat:
Viele Flüchtlinge haben ihre Religion im Gepäck, viele den Islam. Das macht den Deutschen Angst. 50 Prozent befürchten zunehmende Konflikte. Nur ein Drittel empfindet es als Bereicherung, dass mit den Schutzsuchenden die religiöse Vielfalt wächst. Das hat jetzt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes ergeben, die dem Tagesspiegel vorliegt.

[...]

Generell stehen nur 64 Prozent der Deutschen Muslimen positiv gegenüber. Für Christine Lüders ist aber auch das eine gute Nachricht: „Islamfeindliche Bewegungen liegen falsch, wenn sie behaupten, die Mehrheit der Bevölkerung zu vertreten.“

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
07.04.16, 21:01:30
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55555
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geändert von: 55555 - 09.04.16, 22:44:35

Zitat:
Bis in höchste politische Kreise hat ZDF-Moderator Jan Böhmermann mit seinem Schmähgedicht über Erdogan für Wirbel gesorgt. Dass selbst die Bundesregierung zu dem Fall Stellung nahm, sorgt jedoch für großen Unmut.

[...]

„Ich kenne den Text des Gedichtes nicht. Aber ich finde es höchst problematisch, wenn die Bundesregierung strafrechtliche Ermittlungen gegen einen Satiriker befördert oder gar initiiert. Das gibt es sonst nur in Diktaturen oder in Staaten, die auf dem Weg dorthin sind“, sagte der Direktor der Stasiopfer-Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, dem Handelsblatt.

[...]

Die Affäre um deutsche Satiren gegen den türkischen Präsidenten dürfte indes noch lange nicht ausgestanden sein. Am Mittwochabend legte das Satiremagazin „extra 3“ nach. Moderator Christian Ehring präsentierte Erdogans persönlichen Berater, genannt „Erkan Alles“, der dem Präsidenten in jeder Lebenslage hilft. Außerdem prangte ein Bildnis Erdogans vom Moderationstisch, der von den Satiremachern zum „Mitarbeiter des Monats gekürt“ worden war.

Böhmermann hielt sind indes in seiner gestrigen „Neo Magazin Royale“-Ausgabe merklich zurück. Die selbst verordnete Zurückhaltung hatte er zuvor bei Twitter angekündigt. „Der @neomagazin Hashtag der Woche: #witzefrei“, schrieb Böhmermann und fügte hinzu: „Bitte fangen Sie NICHT an, den Hashtag zu interpretieren!“

In der Sendung verkniff er sich dann auch Witze über Erdogan. Böhmermann ließ es an ein paar wenigen Anspielungen dann aber doch nicht fehlen. Mit seinem Sidekick Ralf Kabelka unterhielt er sich über neue berufliche Perspektiven. Vielleicht mal ein Wechsel in die Privatwirtschaft? „Ich überleg mir gerade, mich beruflich mal umzugucken...“

Quelle
Zitat:
Stutzig macht uns allerdings, dass unter den üblichen Verdächtigen in den panamaischen Briefkästen derjenige fehlt, der sich mindestens ebenso um die Bewahrung der Pressefreiheit verdient gemacht hat wie Putin, also dessen spezieller Freund Erdowahn. Wer in einem sicheren Driftstaat wie der Türkei einen solchen kolossalen Schwarzbau hinstellen kann, wird doch wohl in einer Bananenrepublik ein paar Messingschilder an eine Tür schrauben lassen können!

Quelle

Edit:
Zitat:
Die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) wollte Ende April die deutsche AfD-Chefin Frauke Petry an ihre Mitgliederversammlung nach Bern einladen. Nun muss sie die Veranstaltung an einen anderen Ort verlegen. Als Grund gibt die Auns eingegangene «Drohungen aus linken Kreisen» an, die Versammlung im Hotel National «massiv» zu stören.

Regula Rytz, Nationalrätin und Co-Präsidentin der Grünen, freut sich über die Absage.

[...]

«Ich finde diese Aussage sehr bedenklich. Frau Rytz ist offenbar eine Politikerin, die gegen die Meinungsäusserungsfreiheit ist. Das ist eigentlich Politik gegen Menschenrechte.» Er würde sich schämen, wenn er aus der Stadt Bern wäre, in der Meinungsfreiheit anscheinend nicht mehr gelte, so Reimann weiter.

Mit seiner Kritik steht der Auns-Präsident nicht alleine da. Auf Twitter sorgte die Äusserung von Rytz ebenfalls für heftige Reaktionen. Sie sah sich mit verschiedenen Vorwürfen konfrontiert. So wurde Rytz unter anderem dafür kritisiert, sich über die Folgen von Gewaltandrohung zu freuen, anstatt diese zu verurteilen. Zudem fielen Anschuldigungen, die Grünen-Politikerin trete die Rede- und Meinungsfreiheit mit Füssen.

Quelle

Edit2:
Zitat:
Für eine Überwachung der AfD sieht der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, keinen Anlass. "Die AfD ist aus unserer Sicht derzeit keine rechtsextremistische Partei", sagte Maaßen der "Welt am Sonntag". Es gebe keine Anhaltspunkte, "dass die Partei die Voraussetzungen erfüllt, um Beobachtungsobjekt des Bundesverfassungsschutzes zu sein".

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
08.04.16, 16:29:31
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55555
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geändert von: 55555 - 10.04.16, 23:43:57

Selbst dieser Autor der FAZ findet es offenbar völlig selbstverständlich, daß Menschen wegen ihrer politischen Ansichten Bildungsabschlüsse vorenthalten werden, ja er setzt das sogar als normal voraus. Anhand des Zitats kann es wohl gut sein, daß es sich um einen Neonazi handelt. Wenn ein Juraprofessor sich jedoch wie es scheint dafür einsetzt, daß es solcherlei negative Diskriminierungen nicht gibt, sei es, weil er am eigenen Leib solche Diskriminierungen erlebt, sei es aus einer ursprünglich liberalen Haltung, dann ist das Teil seiner Funktion im Rahmen der Rechtspflege. Es ist auch nicht pauschal unstatthaft Menschen mit fragwürdiger Gesinnung zu einem Jura-Dr. zu verhelfen, wenn dieser Mensch dafür die Fähigkeiten mitbringt. Dabei geht es schließlich nicht um die Ausbildung im Bau von Atomraketen oder um die zwangsläufige Ausübung eines Richteramtes (in dem er dann wohl in etlichen Gebieten als befangen gelten dürfte, sofern Befangenheit seriös beurteilt würde).

Ein weiteres bedenkliches Zeichen der Zeit. Was wäre, wenn einem Muslim die Promotion verweigert würde, weil er vor Jahren mal entsprechende Lieder textete? Oder einfach weil er sich zur Gewaltideologie Islam bekennt?
Zitat:
Ein Professor für Zivilrecht der Universität Greifswald hat nach Recherchen dieser Zeitung möglicherweise einen Neonazi promoviert. Der 1984 geborene Promovend, der seit kurzem als Rechtsanwalt tätig ist, war in der Vergangenheit Sänger einer rechtsradikalen Band. Zu seinen Liedtexten gehörten folgende Aussagen: „Adolf Hitler, im Kampf für unser Land. Adolf Hitler, sein Werk verteufelt und verkannt. Adolf Hitler, du machtest es uns vor. Adolf Hitler, Sieg Heil tönt es zu dir empor“, oder „Es ist bekannt in aller Welt, dass der Jude nicht viel von Arbeit hält. Lieber nimmt er die Entschädigungsmoneten, zum Bau von Atomraketen“.

Ob der Mann dieses Gedankengut noch heute teilt, ist unklar. Der Jurist war bis Herbst 2014 Zivilrichter auf Probe in Bayern. Als seine politischen Ansichten bekanntwurden, endete das Dienstverhältnis. Kurz darauf begann er sein Doktorat zum Thema „Der privatärztliche Vergütungsanspruch gemäß der GOÄ im Spannungsfeld des medizinischen Fortschritts“. Doktorvater war Ralph Weber, Professor für Zivilrecht in Greifswald. Auf Anfragen, ob er die politischen Ansichten seinen Schülers kannte oder teilte, reagierte Weber nicht. Webers eigene politische Positionierung ist seit längerem bekannt: Im Umfeld der Landratswahlen im Jahr 2008 hatte er kritisiert, dass zwei NPD-Kandidaten von der Wahl ausgeschlossen worden waren. Seinen Beschwerdebrief an das Innenministerium, der „Spiegel Online“ vorlag, schrieb er auf offiziellem Briefpapier.

Kurz darauf erließ die Universität Greifswald ein Verbot von Kleidung der Marke „Thor Steinar“, die bei Rechtsradikalen beliebt ist. Weber hatte die Kleidung demonstrativ in der Universität getragen. Im Jahr 2008 gab der Professor der „Jungen Freiheit“ ein Interview zum Thema „Brauchen wir eine neue Rechtspartei?“. Vier Jahre später hielt er am Festkommers der Deutschen Burschenschaften einen Festvortrag mit dem Titel „Brauchen wir eine neue Partei rechts der CDU?“. Weber scheint diese Partei inzwischen gefunden zu haben: Bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern im Herbst kandidiert er für die AfD.

Die Greifswalder Hochschulleitung zeigt sich entsetzt, dass sie „nun im Zuge einer Presseanfrage zur Kenntnis nehmen muss, dass kürzlich an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät ein medizinrechtliches Promotionsverfahren von einer Person abgeschlossen wurde, der laut Medienberichten rechtsextreme Äußerungen zugeschrieben werden, die im Jahr 2004 zu einer Verurteilung wegen Volksverhetzung geführt haben sollen“.

Quelle

Edit:
Zitat:
„Ich möchte mich, Herr Böhmermann, vorsichtshalber allen ihren Formulierungen und Schmähungen inhaltlich voll und ganz anschließen und sie mir in jeder juristischen Form zu eigen machen. Vielleicht lernen wir uns auf diese Weise vor Gericht kennen.“

Es gehe nicht darum, Böhmermanns Text als geschmacklos, primitiv oder beleidigend auszuweisen, denn das zu demonstrieren sei gerade Sinn der Satire gewesen, schreibt der Springer-Chef: „Ich finde Ihr Gedicht gelungen. Ich habe laut gelacht.“ Böhmermanns Aktion sei Kunst und es sei erstaunlich, dass wegen der Satire in Deutschland „eine Art Staatskrise“ ausgebrochen sei. Es handle sich um einen „Kristallisations- und Wendepunkt“ in diesem Land: „Man könnte das Ganze auch einfach Kotau nennen. Oder wie Michel Houllebecq es in seinem Meisterwerk über die Selbstaufgabe des demokratischen Abendlandes im Titel formuliert hat: die Unterwerfung.“

Böhmermann wollte – wie Döpfner schreibt – nach der „ziemlich lendenlahmen“ Erdogan-Satire des NDR-Magazins „extra 3“ die „illiberale Reaktion des türkischen Staatspräsidenten ironisieren und durch Maximalprovokation die Leute verstören, um sie darüber nachdenken zu lassen, wie eine Gesellschaft mit Satire und – noch viel wichtiger – mit der Satire-Intoleranz von Nichtdemokraten umgeht. Ein Kunstwerk.“

Ihn, so Döpfner weiter, erinnere das „ein wenig an die vermutlich berühmteste Arbeit des Künstlers Martin Kippenberger. Sie zeigt, in verschiedenen Versionen in Holz geschnitzt, einen ans Kreuz genagelten lächelnden Frosch.“ Beim Spott über religiöse Gefühle, respektive den christlichen Glauben sei in Deutschland alles möglich, nicht aber bei einem türkischen Spitzenpolitiker.

Quelle

Edit2:
Zitat:
Jugendliche protestieren in Paris jede Nacht gegen ein umstrittenes Arbeitsgesetz. Die Spontanaktion greift immer mehr um sich

Es ist kalt in Paris, dazu ziehen Regenschauer über die Place de la République. Immer wieder drehen sie das Kartonschild, das die Studentin Roda an einem Besenstiel im Rucksack trägt. Zu lesen ist gerade: "Unsere Demokratie ist eine Illusion."

Harte Worte für eine junge Frau, die sich feine Katzen-Schnurrhaare auf die Wangen gemalt hat.

Quelle

Edit3:
Zitat:
Die Polizei hat einen Mann aus Syrien wegen des Brandes in einer Bingener Flüchtlingsunterkunft festgenommen. Der 26-Jährige gestand, am Donnerstag im Keller des Hauses in Bingen-Sponsheim (Rheinland-Pfalz) das Feuer entzündet zu haben, wie das Mainzer Polizeipräsidium mitteilte. Er hatte demnach außerdem das Gebäude mit Hakenkreuzen beschmiert, um von der Urheberschaft der Tat abzulenken.

Als Motiv gab der am späten Samstagabend festgenommene Syrer die beengten Wohnverhältnisse in der Unterkunft sowie die fehlende Zukunftsperspektive an. Er habe auf die Gesamtsituation aufmerksam machen wollen, dabei aber die Dimension des Brandes unterschätzt.

[...]

Der Vorfall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hatte den Brandort in Bingen besucht.

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
10.04.16, 14:01:40
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55555
(Fettnäpfchendetektor)

geändert von: 55555 - 16.04.16, 09:46:35

Zitat:
Böhmermann, Böhmermann, überall und allüberall Böhmermann! Und zu recht, wie man hört, geht es doch dabei um nichts Geringeres als die im Westen über die Jahrhunderte erkämpfte Errungenschaft der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit in Wort und Bild, worunter es auch ein ferkeliges Schmähgedicht über einen Präsidenten mit diktatorischer Vorgehensweise sein Pläsierchen finden mag. Eine kalkulierte Provokation, klar, aber wo sind wir denn, daß wir einen Autoritätsbolzen, Journalistenhasser, Zensurliebhaber, Kriegstreiber und einen Moslem wie er im Buche steht nicht mehr verarschen, bespotten und über seinen „kleinen Schwanz“ spekulieren dürfen?! Mehr oder weniger der gesamte Kulturbetrieb und die ganze deutsche Intelligenzija oder was davon noch übrig geblieben ist stellt sich hinter dem mutigen Jan, der es satirisch solcherart auf die Spitze getrieben hat, daß man zwischen Baff-Sein und Bewunderung hin- und hergerissen ist und dem Künstler megamedial den Rücken stärkt. Denn beim Mundverbieten hört bei uns der Spaß wirklich auf.

Was für ein Medienskandal! Solch einen hat es meiner Erinnerung nach, ähm, lassen Sie mich mal kurz überlegen … ja, ich glaube, nur noch im Oktober letzten Jahres mit einem Schriftsteller namens Pirinçci gegeben. Und die vielen meinungsfreiheitsliebenden Presseleute, Kulturschaffenden, Döpfners, öffentlich rechtlichen Todesmutigen, überhaupt sämtliche medialen Adabeis haben damals ebenso total solidarisch und kollegial reagiert. Also vielleicht nicht ganz so wie bei Böhmermann. Also vielleicht etwas verhaltener. Also vielleicht überhaupt nicht. Also wenn man es genauer betrachtet genau gegenteilig. Also eher so, daß man die Auslöschung des Künstlers mit geifernder Schadenfreude und Schaum vorm Mund beklatschte und die Eliminierung alle seiner Werke aus dem Buchhandel und den Bibliotheken forderte – und durchsetzte.

[...]

Parallel dazu läuft ein anderer Horrorfilm ab, der jedoch den Freiheit-für-Böhmermann!-Kreischern nicht im Geringsten Angst zu machen scheint. Fast jeder kennt das Buch „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury oder zumindest den Film, der darauf basiert. Darin ist es ausgerechnet die Feuerwehr, die Bücher verbrennt und deren Besitzer verhaftet. Denn in dieser Dystopie gilt selbständiges Denken als gefährlich, da es zu antisozialem Verhalten führe und so die Gesellschaft destabilisiere. Bücher gelten als Hauptgrund für ein nicht systemkonformes Denken und Handeln. In meinem Falle übernimmt das Bücherverbrennen ohne Flammen ausgerechnet der deutsche Buchhandel.

Noch vor dem Erscheinen meines neuen Buches UMVOLKUNG / WIE DIE DEUTSCHEN STILL UND HEIMLICH AUSGETAUSCHT WERDEN haben die Barsortimente libri, Umbreit und KNV, also jene monopolartigen Zwischenhändler, die den kompletten Buchhandel beliefern, erklärt, es auf keinen Fall auszuliefern. Und zwar wortwörtlich mit dem denkwürdigen Satz „Für uns ist Pirinçci nicht existent“. Damit ist das Buch für den Buchhandel praktisch nicht mehr vorhanden, und nicht nur UMVOLKUNG: Mein Gesamtwerk von 19 Büchern, darunter sehr viele Millionen-Bestseller, ist im Zwischenhandel gelöscht. Wohlgemerkt, kein einziges dieser Bücher steht auf dem Index geschweige denn ist verboten.

Damit jedoch nicht genug. Auch die Buchhandelsketten, private Buchhandlungen und Bücherreien lehnen es ab, das Buch zu verkaufen und zu verleihen. Da sie jedoch im Gegensatz zu den Zwischenhändlern im direkten Kontakt mit dem Buchkäufer stehen und bei dringendem Begehr nicht in Auseinandersetzungen geraten wollen, lügen sie einfach dreckig daher. Dem Kunden wird in der Regel mitgeteilt, daß die Bestellung direkt beim Verlag zirka ein bis zwei Monate dauern würde, obwohl sie in Wahrheit so wie bei den Zwischenhändlern nur einen Tag beträgt. Auch die Internetversender wie Amazon und Buch.de halten sich an den Total-Boykott, als würden sie bei einer Zuwiderhandlung von der Regierung gleich einer Terrororganisation verboten werden. Und ein E-Book kann es deshalb schon nicht geben, weil die technische Verbreitung von E-Books von eben diesen Internet-Monopolisten bewerkstelligt wird.

Quelle

Edit:

Da lese ich am Vormittag einige Meldungen und stutze. Da stimmt doch irgendwas nicht:
Zitat:
AfD wirft Merkel "Kniefall vor Erdogan" vor. Die AfD hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgeworfen, sie habe in der Causa Böhmermann zu wenig Rückgrat gezeigt. „Merkels Aussage ist kein Ergebnis einer formaljuristischen Prüfung, sondern ein politischer Kniefall vor Erdogan“, sagte der Parteivorsitzende der Alternative für Deutschland, Jörg Meuthen, am Freitag. Der Kanzlerin sei der „fragwürdige Kuhhandel“ mit der Türkei in der Flüchtlingsfrage offensichtlich wichtiger, „als sich vor die eigenen Landsleute zu stellen“. Erdogan sei es nun gelungen, sein eigenes Verständnis von Pressefreiheit in Deutschland zu etablieren.

Quelle

Ein ganzer Absatz eines Artikels, in dem es über einen AfD-Politiker geht und in dem die für die Regimemedien kennzeichnenden Schmähvokabeln völlig fehlen? Was ist das denn? Ist da ein Redaktionsspraktikant aus Versehen sachlich geblieben, wie man es von seriösem Journalismus erwarten könnte?

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
16.04.16, 00:24:19
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(Fettnäpfchendetektor)

geändert von: 55555 - 16.04.16, 17:25:47

Zitat:
"Sie haben dem Westen den Krieg erklärt und führen systematisch eine Schlacht nach der anderen. Und sie werden gewinnen. Ihr erster Sieg besteht darin, die Gesellschaft zu verängstigen."

Doch das sei nur die erste Phase. Wie alle Anfänger im Leben mit dem Terror entwickelten die westlichen Gesellschaften im Moment die unvermeidlichen Symptome eines beginnenden Traumas. Sie klammern sich an Fahndungserfolge und beruhigen sich mit einer Mitleidstheorie. Sie suchen Gründe für den Terror, beschuldigen sich selbst, die falsche Politik, die missglückte Integration. Boualem Sansal kennt das Drehbuch, nach dem sich das alles abspielt. Er hat denselben Film schon einmal in den neunziger Jahren in Algerien gesehen. Die Angriffe auf die Frauen, die man herunterspielt, "das ist zwar nicht schön, aber so ist nun mal ihre Kultur, jeder hat so seine Marotten". Das Stockholm-Syndrom der angegriffenen Gesellschaft, die versucht, Verständnis zu entwickeln. Die panische Ausgrenzung der Islam-Kritiker, die zu Rechtsextremisten erklärt werden. Man könne, meint Sansal, diese Phase leider nicht überspringen. Jede bedrohte Gesellschaft wiederhole dieselben Fehler. Doch dann, irgendwann, wacht man auf und sieht: Das ist eine Armee mit Waffen, mit Technologie, mit einem genauen strategischen Plan. In der nächsten Etappe, prophezeit Sansal, werde sie Journalisten ermorden. Über hundert sind in Algerien liquidiert worden.

Sansal redet schnell, sehr schnell. Er lässt sich nur ungern unterbrechen. Er sprudelt. Natürlich weiß er, dass man ihn im Westen für einen Alarmisten hält, einen Schriftsteller, der alles übertreibt, weil das Übertreiben sein Beruf ist. Man hört ihm zu und schickt ihn nach Hause, nach Algerien, wo er einmal ein wichtiger, einflussreicher Mann war und heute ein verbotener Autor ist, der um sein Leben fürchtet. Wäre er nicht Muslim, meint er, ließe man ihn auch im Westen nicht mehr zu Wort kommen. Ein Essay über die Welteroberungspläne des Islamismus, den er im Auftrag der Hamburger Körber-Stiftung geschrieben hat, wurde von der Stiftung nicht wie geplant veröffentlicht, weil der Autor sich weigerte, ihn abzumildern. An einer zentralen Stelle des Essays heißt es: "Auch in Europa ist es mit der Meinungsfreiheit nicht weit her, sobald es um den Islam geht. Die bloße Erwähnung des Begriffs würgt jede Diskussion im Keim ab oder lässt sie auf Phrasen und Allgemeinplätze des politisch Korrekten zusteuern." Der abgelehnte Essay erschien schließlich unter dem Titel Allahs Narren im Merlin Verlag. Die Buchpremiere fand in einer weltverlorenen Scheune in der Lüneburger Heide statt. Dem Buch vorangestellt ist ein Satz von Camus: "Wer die Dinge beim falschen Namen nennt, trägt zum Unglück der Welt bei."

Natürlich landen in diesen Tagen alle Gespräche unvermeidbar irgendwann bei der zwischen Willkommen und Abschiebung schlingernden deutschen Flüchtlingspolitik. Für Sansal ein Desaster: "Die Islamisten deuten die Toleranz der Kanzlerin als Eingeständnis des Scheiterns. Wenn ich Islamist wäre, würde ich morgen in Deutschland eine Partei der Muslimbruderschaft gründen. Die Kanzlerin selbst hat alle eingeladen. Und die Deutschen stimmen ihr zu."

[...]

Wird also alles genau so kommen wie in Sansals Zukunftsroman? Da darf man sich im Jahr 2084 nach dem alles verwüstenden "heiligen Krieg" und dem "nuklearen Holocaust" nur noch als Pilger von Ort zu Ort bewegen. Eine Dystopie, die warnen soll, aber am Ende doch nur aus Papier ist. Oder glaubt der Autor im Ernst, dass Deutschland, Frankreich und Belgien irgendwann muslimisch werden? "Das ist der Auftrag. In Deutschland, Frankreich und Belgien gibt es überall Ghettos, das sind abgeschottete Mini-Republiken mit eigenen Clan-Chefs, eigenen Steuern und eigenen Gesetzen. Man hat Moscheen gebaut und an den guten, den sanftmütigen Islam geglaubt. Aber das ist ein naiver und gefährlicher Intellektuellentraum. Letztlich sind alle monotheistischen Religionen gewalttätig. Das Christentum hat die Inquisition hervorgebracht und hat die Schwarzen, die Indios und die Indianer umgebracht. Es hat endlos getötet. Jetzt erwacht der Islam. Er will den Planeten erobern. Es ist eine Illusion, zu glauben, dass man die Sicherheitslage im Griff habe. Die Gesellschaften werden fallen, eine nach der anderen. Zuallererst die westlichen, in denen die Leute ein komfortables Leben leben und das Leid und das Elend schwer ertragen."

[...]

Er hat mit angesehen, wie seine Freunde, Professoren, Ärzte, Minister, die in Amerika und Europa waren, innerhalb von fünf Minuten Islamisten wurden. Sie seien unerreichbar, in einem abgeschlossenen Universum, man könne nicht mehr mit ihnen reden. Seither lebe er in diesem Letzte-Tage-der-Menschheit-Gefühl. Die Verführungskraft des Islams sei ihm unheimlich. Den Glauben, dass man Dingen auch entkommen, dass man sie sogar aufhalten und beherrschen könne, habe er nicht mehr.

Sollte sich die Erde im Sommer wider Erwarten weiter um die Sonne drehen, wird Boualem Sansal nach Deutschland kommen, um seinen Roman vorzustellen. Man wird einen gefassten, sanftmütigen Mann kennenlernen, der selber hofft, dass er nicht recht behält, und einfach nur einen unendlich traurigen Roman geschrieben hat.

Quelle
Zitat:
Letztlich sind alle monotheistischen Religionen gewalttätig. Das Christentum hat die Inquisition hervorgebracht und hat die Schwarzen, die Indios und die Indianer umgebracht. Es hat endlos getötet.

Schon wieder, wie kommen Leute nur immer wieder darauf? Das Christentum hat Indios umgebracht? Das ist doch Unsinn. Etc.

Edit:

Habe mal wieder bei Compact geschaut. Ich denke, was mir dort neben dem nicht seltenen Anschein mangelnder Allgemeinbildung und schreiberischer Qualitäten nicht gefällt ist u.a. die Meinungslastigkeit. Ich würde mir ein Vollmedium in Deutschland wünschen, das seine Mitarbeiter auf seriösen Journalismus verpflichtet.

Aber hier und da findet sich schonmal etwas Zitierenswertes (auch wenn ich es für eine Verfehlung des Autors halte nicht zu nennen, von welchen Medienvertretern Fragen beantwortet wurden - es wäre ja durchaus denkbar, daß dort nach Auflage differenziert wird, was man natürlich auch fragwürdig finden könnte):
Zitat:
Mit saurer Miene stellte CSU-Mann Joachim Herrmann am Montag die innenpolitische Lage im Freistaat Bayern vor. Angesichts der bilanzierten Bedrohung aus der islamistischen sowie der links- und rechtsextremen Szene, appellierte Herrmann an die Gesellschaft, die Freiheit zu verteidigen. Trotz Meinungsunterschieden, gehöre auch die Wertschätzung Andersdenkender zu den Grundfesten der Gesellschaft. Die Bedeutung solcher Phrasen aus Politikermund machte er Augenblicke später kenntlich.

Als er auch bei seiner dritten Meldung nicht berücksichtigt wird, platzt einem Journalisten des kritischen unabhängigen Kopp-Verlags der Kragen. „Warum kann ich nicht eine Frage stellen, wie jeder andere auch?“ fragt der Mann echauffiert. „Sie stellen sich hier hin und wollen großartig diese Verfassung verteidigen und sind dann nicht mal befähigt, jemanden eine Frage stellen zu lassen, der sich ganz normal gemeldet hat, nicht ausfällig wurde – bis gerade eben […].“ Denn zu dem Zeitpunkt ist der resolute Reporter verständlicherweise vor lauter Empörung hochgefahren.

Der sichtlich genervte Pressesprecher Herrmanns verweist den kritischen Journalisten auf die Möglichkeit, seine Frage nach der Veranstaltung zu stellen. Er, nicht Herrmann persönlich, würde diese dann beantworten. Wie deutlich wird, lässt man „Querulanten“ bei solchen Terminen regelmäßig erst hinterher zu Wort kommen: „Wir beantworten Ihre Frage gerne bilateral, wie wir es oft tun […]“, teilt der Pressesprecher mit. Doch der Kopp-Reporter lässt sich nicht vertrösten: „Ich will nicht irgendwann zu Wort kommen. Ich will jetzt zu Wort kommen.“

[...]

Am Ende des Pressetermins ließ Herrmann, der für einen zeitlich begrenzten Einsatz der Bundeswehr im Inneren „bei Notlagen“ ist, die Frage des Kopp-Reporters, ob die ausschließende Behandlung auf seine Anweisung zurückgehe, unbeantwortet. Er müsse jetzt arbeiten, verlautbarte der Minister und wandte sich den Interviewanfragen der Leitmedienvertreter zu.

[...]

Beispiel Frieder Wagner. Seit er mit seinem Film „Deadly Dust – Todesstaub“ die schmutzige Kriegsführung der USA mit angereicherter Uranmunition untersuchte, erhält der einst gefeierte Dokumentarfilmer keine Aufträge mehr. Wagner: „Ein Spiegel-Redakteur hat mir dazu gesagt: Wie das in Fernsehanstalten ist, weiß ich nicht, aber wenn Sie ein solches Thema heute an irgendeine große Tageszeitung schicken, dann werden Sie das trotz Ihrer großen Fachkenntnisse nicht los bekommen, denn Uranmunition und die Folgen sind heute ein Tabuthema, eine zu unbequeme Wahrheit.“ Den kompletten Artikel „Die unbequeme Wahrheit“ finden Sie in COMPACT-SPEZIAL Nr.9: „Zensur in der BRD“

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
16.04.16, 16:02:50
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55555
(Fettnäpfchendetektor)

geändert von: 55555 - 17.04.16, 16:37:36

Mal sehen, was Pegida daraus macht:
Zitat:
Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) bekennt sich zur Bilderberg-Konferenz. Auf eine Nachfrage von AfD-Stadtrat Jörg Urban im Stadtrat wertet das Stadtoberhaupt die umstrittene Konferenz als Gewinn für die Stadt. Sowohl für das Image als auch für die Wirtschaft sei das Forum zuträglich.

Die Konferenz soll vom 9. bis 12. Juni in der Stadt stattfinden, das Innenministerium hat den Termin bestätigt. Angeblich ist das Kempinski Hotel in diesem Jahr der Tagungsort.

Quelle

Edit:

Scheint fast so als hätte das Bundespropagandageheimministerium vor einigen Tagen beschlossen die AfD ab sofort in Artikeln der abhängigen Regimemedien nicht mehr auf die seit längerer Zeit bekannte Weise zu diffamieren? Mal sehen wie es weitergeht.

Edit2:

Selbst in einem kritischen Kommentar findet sich ehr nunmnur einmal ein Begriff wie "rechtspopulistisch" und das auch nur in Bezug auf die Vergangenheit:
Zitat:
Auf ihrem Parteitag in zwei Wochen in Stuttgart soll der Anti-Islamkurs festgeschrieben werden. Symbole des Islam wie Minarette, den Ruf des Muezzins und die Vollverschleierung will man verbieten. Spätestens jetzt weiß jeder, woran er mit der AfD ist.

Auch die Union weiß es. Da gibt’s kein Ranrobben oder Beschwichtigen mehr, kein Verlorene-Seelen-Geheuel oder Fleisch-vom-eigenen-Fleisch-Gemunkel. Über Europa lässt sich streiten, über die Zahl der Flüchtlinge auch. Aber ein Grundrecht wie die Religionsfreiheit, verbunden mit dem Bekenntnis der Kanzlerin, dass der Islam zu Deutschland gehöre, steht nicht zur Disposition.

Sehr feinsinnig diese Formulierung. Die Religionsfreiheit steht zwar zur Disposition, wie man seit langer Zeit weiß (z.B. wenn es um kleine Gruppen geht oder solche wie Scientology), aber nicht in Verbindung mit Merkels Islambekenntnis. Und was soll daran jetzt neu sein? Daß die AfD sich nicht um populistische Merkel-Sprüche kümmert?
Zitat:
Wer die Frage, ob Muslime in Deutschland ein Recht auf Minarett- oder Moscheebauten haben, in den ergebnisoffenen Raum stellt, erweist sich als kontaminiert vom freiheitsfeindlichen Zeitgeist.

Quelle

Freiheitsfeindlich? Tatsächlich ist es doch verbreitete Praxis Symbole extremistischer Bewegungen in Deutschland zu verbieten.

Bisheriges Fazit zur Taktikänderung der Regmiemedien also: Formale Abrüstung, die nahelegt, daß die vorherige Praxis auch nicht aus irgendeiner redlichen Empörung engagierter Schreiberlinge herrührte, sondern auch einer mutwilligen und geplanten Kampagne heraus. Inhaltlich ähnlicher Unsinn mieser intellektueller Qualität wie vorher.

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
17.04.16, 12:24:38
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55555
(Fettnäpfchendetektor)

Da es derzeit durchaus bemerkenswert ist, wenn sich jemand dafür einsetzt, daß "die Bösen" doch mit wenigstens ein bischen Anstand behandelt werden sollten, trotz massiver Diffamierungskampagnen und gezielt zersetzender Zerstörungen der ökonomischen Existenzen von Dissidenten:
Zitat:
AfD-Chef Björn Höcke machte die geplante Antifa-Demonstration in seinem Wohnort Bornhagen selbst öffentlich. Beim AfD-Landesparteitag vor einer Woche beklagte er, dass damit seine Privatsphäre „angegriffen und zersetzt“ werde. Der 44-jährige Politiker, der durch aggressive Auftritte und Lob für Pegida als Rechtsaußen gilt, fühlt sich zwar gern als Opfer, etwa der Medien. Aber in diesem Fall zu Recht. Das meint auch ein prominenter Politiker der Linkspartei.

Nachdem die für den Himmelfahrtstag angemeldete Antifa-Demo bekannt geworden war, twitterte nämlich der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow: „Das gehört sich nicht! Das sind Nazi-Methoden. Warum begeben sich diese Leute auf das Niveau von Rassisten?“ Von der heftigen Kritik anderer Twitterer ließ sich Ramelow nicht beirren und schob nach: „Vor Privathäusern von Politikern zu demonstrieren geht gar nicht. Egal von wem + gegen wen! Zweck heiligt nicht die Mittel!“

Ein klares Bekenntnis des Ministerpräsidenten, der aus eigener Erfahrung Bedrohungen kennt. So wurde seine Ehefrau, kurz bevor er im Dezember 2014 zum Regierungschef gewählt wurde, am Telefon regelrecht terrorisiert. Möglicherweise dachte der Thüringer Ministerpräsident auch an den Bürgermeister von Tröglitz (Sachsen-Anhalt), der sein Amt aufgab, als Rechtsextreme vor seinem Haus demonstrieren wollten.

Quelle

Mir würde da noch die Demo beim Haus des ehemaligen Bundesinnenministers Friedrich einfallen. Wobei die zumindest in der Sache noch anderen Sinn machte, da es um ein Datenschutzthema ging und darum, daß der Minister die garantierte Privatshäre als Grundrecht weiter beschädigte (so wie die Bundesregierung ja ohnehin in mehrfacher Hinsicht offensichtlich verfassungsfeindlich agiert).

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
19.04.16, 15:59:57
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55555
(Fettnäpfchendetektor)

geändert von: 55555 - 21.04.16, 16:15:52

Es gab in diesem Land mal eine Zeit, in der staatlich organisiertes Bagatellendenunziantentum sensibel und sehr kritisch bewertet wurde. Aber diese Zeit ist wohl auch vorbei, wo wir eh schon wieder in einem faschistischen Regime ohne freie Wahlen (dazu gehört u.a. freier, fairer Zugang der Opposition zu Massenmedien), etc. leben.
Zitat:
Im Kampf gegen die Wohnungsnot in der Stadt setzen Senat und Bezirke nun auch auf die Mithilfe der Bürger. Diese sollen zweckentfremdete Wohnungen melden und können dazu nun auch das Internet nutzen: Unter www.berlin.de/zweckentfremdung kann ein Hinweisformular angeklickt werden, in das nur die Straße der betreffenden Wohnung und die Hausnummer angegeben werden müssen – den eigenen Namen muss man nicht hinterlassen.

Quelle

Edit:
Zitat:
Die beiden Festgenommenen nach dem Bombenanschlag auf ein Sikh-Gebetshaus in Essen stammen nach Angaben der Polizei aus der islamistischen Szene. Es handele sich um zwei 16 Jahre alte Männer, sagte Polizeipräsident Frank Richter am Donnerstag.

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
21.04.16, 13:32:09
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