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55555
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Zitat:
Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters forderte Russland die von den Amerikanern geführte Militärallianz zum Verlassen des syrischen Luftraums auf. Diese fliege jedoch weiter ihre eigenen Einsätze.

Kreml-Verwaltungschef Sergej Iwanow hatte zuvor im Fernsehen gesagt, die Entscheidung für russische Luftangriffe in Syrien sei nach einem Hilfeersuchen Assads gefallen. Er sprach aber von einem zeitlich befristeten Einsatz. Den Einsatz von russischen Bodentruppen in Syrien schloss er aus.
„Heilige Schlacht“

Nach Iwanows Worten hat das russische Oberhaus einstimmig dem Antrag Putins für den Einsatz zugestimmt. In dem Antrag war lediglich vom Einsatz „eines Kontingents der russischen Streitkräfte außerhalb des russischen Territoriums“ die Rede. Iwanow fügte aber hinzu: „Es geht um Syrien.“ Unterstützung bekam der Kreml laut Nachrichtenagentur Interfax von der einflussreichen orthodoxen Kirche Russlands, die von einer „heiligen Schlacht“ sprach.

Quelle

Heilige Schlacht?! Die ticken wohl auch nicht mehr ganz sauber.

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
30.09.15, 17:25:57
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55555
(Fettnäpfchendetektor)

geändert von: 55555 - 27.10.15, 23:31:25

Vielleicht haben die ja das gelesen:
Zitat:
Benedikt XVI. heißt der Papst in diesem 1973 erschienenen Buch. Es ist nicht der einzige seherische Zug in Jean Raspails Roman "Das Heerlager der Heiligen". Und Raspail ist nicht irgendwer: ein bedeutender Reiseschriftsteller der fünfziger Jahre, bekannt geworden durch seine Schilderungen des südamerikanischen Feuerland und der Inkas; Romancier, ausgezeichnet von der Académie Française, glühender Monarchist und insofern schon ein Unzeitgemäßer - vielleicht war es diese Distanz zum Geist der Zeit, die ihn vor mehr als dreißig Jahren manches von dem vorhersehen ließ, was in diesen Tagen zur dramatischen Aktualität geworden ist, da wir die Berichte und Bilder (mit Ausnahme der schlimmeren) aus Ceuta und Melilla zur Kenntnis nehmen müssen. Raspails Thema war der Ansturm des armen, bevölkerungsstarken Südens auf den reichen, an sich selbst irre gewordenen Norden.

Eine Hungersnot in Indien ist der Auslöser. Schiffe werden von den Ärmsten besetzt und machen sich auf den Weg nach Westen. In den Ostertagen strandet die verrostete "Armada" an der südfranzösischen Küste; als sie bei Gibraltar war, hatte die Panik begonnen. Noch hoffen die Franzosen auf eine internationale humanitäre Lösung. Aber die Besatzung der Schiffe will von Hilfsangeboten nichts wissen - die beinahe eine Million Menschen stellen eine Macht dar, die nicht mehr verhandelt. Das ist neu. Sie sind die "Vorhut einer anderen Welt, die an die Tore des Wohlstands pochte. An diesem Ostersonntagabend belagerten achthunderttausend Lebende und Tote friedlich die Grenzen des Abendlandes." Die Pointe von Raspails Buch ist satirisch: Noch bevor die Migranten ins Land kommen, hat sich die Gesellschaft schon selbst zersetzt. Die Bevölkerung der Côte d'Azur flieht dem Norden zu. Im Elysée-Palast versammelt der Präsident die Minister und die Stabchefs der drei Waffengattungen, Polizeiführer und regionale Präfekten. Er glaubt noch, Truppen in den Süden verlegen zu können - aber die laufen ihm weg, von linken Agitatoren verführt. Und der Präsident selbst ist eine schwankende Natur. Er ahnt, daß seinem Land kaum noch eine Chance zur Abwehr des Flüchtlingsstroms bleibt, "weil das Weltgewissen verlangt, daß man dies alles haßt". Dies alles: Das ist die Kultur Europas, die mit Ausbeutung und Rassismus gleichgesetzt wird.

Langsam erwachen angesichts der "Armada" die nord- und schwarzafrikanischen Arbeiter von Paris zu neuem Selbstbewußtsein: "Sie alle arbeiteten in Hunderten von wichtigen Berufen, die für die weichen Hände der Franzosen nicht mehr passend waren. Es waren insgesamt einige hunderttausend Schwarze und Araber, die merkwürdigerweise den Augen der Pariser entgingen, zumal niemand mehr ihre wahre Zahl kannte, seit die Behörde die Statistik fälschte aus Furcht, das Gleichgewicht der nachtwandelnden Großstadt zu stören, wenn sie brutal aufgeschreckt wird." Im großen und ganzen bleibt es friedlich, "nur die Fanatischsten dachten an einen neuen heiligen Krieg".

Aber bald setzt eine Erziehungs- und Medienkampagne der wohlmeinenden Intelligenz ein. Als die ersten Fernsehnachrichten schreckliche Bilder vom Leben an Bord der Flüchtlingsschiffe bringen, entdecken "65 742 Lehrer in der gleichen Sekunde das Arbeitsthema für den Unterricht vom nächsten Tag. ,Beschreibt das Leben an Bord der Schiffe der unglücklichen Armada. Schreibt, was für Gefühle ihr für sie hegt, wobei ihr zum Beispiel davon ausgeht, daß eine dieser verzweifelten Familien euch um Gastfreundschaft bittet.' 7212 Oberschullehrer wollen am folgenden Tag den Unterricht mit einer Aussprache über Rassismus beginnen." Und die anderen Medien halten mit, vor allem der Kommentator Durfort, dessen Maxime lautet: "Seien Sie ein Mensch unserer Zeit! Kaufen Sie Ihr schlechtes Gewissen!" Raspail geht die Stufenleiter der gesellschaftlichen Reaktionen durch, bis zu dem kinderlosen Arbeiterehepaar, das drei Zimmer bewohnt und sich vor der arabischen Familie zu schämen beginnt, die zu acht in zwei Zimmern haust. Bald wird, durch nichts anderes motiviert als bestimmte Blicke im Treppenhaus, der Wohnungstausch ins Auge gefaßt.

Dies alles spielt sich ab, noch bevor die "Armada" gelandet ist. Das Unheimliche ist gerade die Gewaltlosigkeit des Angriffs. An einer der eindrucksvollsten Stellen seines Romans erzählt Raspail von einem britischen Demonstrationszug, zu dem die Zuwanderer des ganzen Landes anreisen: Die Demonstranten kaufen ordnungsgemäß ihre Fahrscheine für die Bahn, sie zerstören nichts, nur ihre Zahl ist es, die als stille Drohung wirkt: "Ein in einem Abteil zuerst eingestiegener Gentleman blieb friedlich auf seinem Platz sitzen, während auf den weiteren Plätzen vierzehn Schwarze einander auf den Knien saßen und achtgaben, den Weißen bei der Lektüre der ,Times' nicht zu stören. Zwei Minuten vor der Abfahrt erhob sich der Gentleman, grüßte, murmelte etwas und verschwand auf dem Bahnsteig. Niemand hatte ihn verjagt, er war von selbst gegangen ..." So und nicht anders, das sagen uns die Demographen, ist es in Stadtvierteln, in denen die Mehrheitsverhältnisse einmal gekippt sind: Wer es sich leisten kann, zieht weg.

Raspails Roman ist grotesk-apokalyptisch bis zur Obszönität, er schwelgt im Häßlichen, Grausamen, und vielleicht war dies der Preis für die visionäre Kraft. Der Autor verlängerte, wie Orwell in der negativen Utopie "1984", die Linien seiner Gegenwart. Die traurigste Rolle spielen die Kerenskis der multikulturellen Gesellschaft - jene, die an Dialog glauben, aber gleich vom ersten Ansturm am Strand überrannt werden. Zu diesen Gutgläubigen gehören im Roman auch die Vertreter der Kirche, deren nachkonziliare Entwicklung Raspail mit Erbitterung sah. Benedikt XVI. ist hier Brasilianer. Die Schätze des Vatikans hat er - wie Paul VI. die Papstkrone - verkaufen lassen, um den Armen zu helfen. Überall herrscht die neue Religion der Ökumene - für Raspail die Lehre des Antichrist. Man trifft sich zum Hungerstreik für die Migranten in einer Abtei, deren Leiter Dom Vincent Laréole eigens zu diesem Zweck von einem buddhistischen Kongreß in Kioto zurückgekehrt ist. Eine deutsche Ausgabe des Romans, der in Frankreich ein Bestseller war, erschien 1985, leider in einem obskuren Verlag. Sie ist seit langem vergriffen.

Quelle (Artikel von 2005!)

Zur Neuauflage reicht dann erwartungsgemäß nicht mehr ein einfacher Verriß, es muß ausdrücklich gewarnt werden (vielleicht auch eine satirische Aktion entsprechend des Buchinhalts, wer weiß das schon):

"Lesewarnung"

Edit:
Zitat:
Russlands Armee sei heute "wahrscheinlich stärker als alle EU-Armeen zusammen", so Militärexperte Kaschin. Mit der US-Schlagkraft aber könne Russland nicht konkurrieren und setze deshalb auf atomare Abschreckung.

[...]

Würde die Nato im Baltikum eingreifen, wenn - wie auf der Krim oder in der Ukraine - ein russischer Angriff nicht sofort als solcher erkennbar wäre?

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
27.10.15, 13:55:09
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55555
(Fettnäpfchendetektor)

geändert von: 55555 - 09.11.15, 16:03:33

Zitat:
Amerikanische Offiziere äußern sich beeindruckt über die Leistungsfähigkeit der Russen, die unter anderem eine ganze Palette an präzisionsgelenkter Munition und Freifallbomben zum Einsatz bringen, darunter bunkerbrechende Waffen. Der russische Einsatz wird auch als Demonstration der Fähigkeiten des russischen Militärs gesehen, das nach schwacher Leistung im Georgien-Krieg 2008 grundlegend modernisiert wurde. Besonders der Abschuss von Marschflugkörpern aus dem Kaspischen Meer nach Syrien gilt als Beleg für einen bemerkenswerten technologischen Fortschritt der Russen, auch wenn vier davon in Iran abstürzten.

Ein Aspekt, der zunehmend Beachtung findet, sind die Flugabwehrsysteme, die Russland nach Syrien verlegt hat. In Verbindung mit ebenfalls dort stationierten Mehrzweckkampfflugzeugen können sie zur Abwehr gegnerischer Flugzeuge oder Raketen genutzt werden. Da keine Gruppe der Aufständischen über diese Waffen verfügt, sind solche Systeme in Syrien nur zur Abwehr auswärtiger Kräfte zu gebrauchen. Das können in diesem Fall nur die Vereinigten Staaten, die anderen Teilnehmer der von Washington geführten Anti-IS-Koalition und Israel sein. Russland könnte mit seiner Flugabwehr einen Schirm über das Operationsgebiet der syrischen Truppen und ihrer Verbündeten spannen. Auch das wäre eine willkommene Hilfe für Assad, weil das syrische Flugabwehrsystem durch den Krieg als beschädigt und geschwächt gilt.

Das bedeutet also, dass die von Amerika geführte Allianz womöglich im Norden und Westen Syriens ihre Bewegungsfreiheit einbüßt. Einsätze müssten künftig mit den Russen abgesprochen werden. Nur amerikanische Tarnkappenflugzeuge wären hier gegen russischen Willen einsatzfähig. Auch die israelische Luftwaffe kann in diesen Gebieten wohl keine Schläge mehr führen, um die Weitergabe iranischer Waffen an die libanesische Hizbullah zu unterbinden, so wie es das in den vergangenen Jahren gelegentlich getan hat. Es ist schwer vorstellbar, dass Russland seinem Alliierten Iran in dieser Frage in den Rücken fallen würde.

Quelle

Edit: Die Einschätzung zur Luftabwehr ist meines Wissens nicht ganz korrekt. Soweit ich mich entsinne verfügte der IS zumindest zeitweise über am Boden eroberte Kampfflugzeuge, benutzte diese jedoch bisher nicht.

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
09.11.15, 16:00:12
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55555
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Zitat:
“We recognize the shortness of the hour,” Bachmann said, “and that’s why we as a remnant want to be faithful in these days and do what it is that the Holy Spirit is speaking to each one of us, to be faithful in the Kingdom and to help bring in as many as we can — even among the Jews — share Jesus Christ with everyone that we possibly can because, again, He’s coming soon.”

Quelle

(Diesmal ging es nicht um Lutz sondern um Michele Bachmann.)

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
14.11.15, 02:04:13
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55555
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Zitat:
An der Grenze zu Syrien hat türkisches Militär einen russischen Jagdbomber abgeschossen. Ankara gibt an, das Flugzeug habe türkischen Luftraum verletzt. Moskau bestreitet das.

[...]

Ein Pilot sei von syrischen Turkmenen gefangen genommen worden.

[...]

Die Türkei unterstützt die turkmenischen Rebellen, die gegen Assad kämpfen.

[...]

In den vergangenen Wochen waren russische Kampfjets nach türkischen Angaben bei Einsätzen über Syrien mehrfach in den türkischen Luftraum eingedrungen. Ankara warnte Moskau daraufhin, bei einer Wiederholung werde geschossen. Die Nato sicherte dem Mitgliedstaat Türkei ihre Unterstützung zu.

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
24.11.15, 12:23:54
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55555
(Fettnäpfchendetektor)

Dann wissen wir spätestens jetzt ja, weswegen die Luftabwehr der dort legal im Einsatz befindlichen Russen dort durchaus Sinn machen könnte.
Zitat:
2012 hatte Erdogan den Abschuss eines türkischen Flugzeugs durch die Syrer scharf verurteilt. Eine "kurzzeitige Verletzung der Grenze darf niemals Vorwand für einen Angriff sein", sagte er damals.

Die Nato stellte sich noch am Montag zwar an die Seite des Allianzmitglieds Türkei. Ein namentlich nicht genannter Vertreter der US-Regierung äußerte gegenüber der in Washington bestens verdrahteten Nachrichtenagentur Reuters aber Zweifel an Ankaras Darstellung. Die Maschine sei zwar kurzzeitig im türkischen Luftraum gewesen, dort aber nicht getroffen worden. Diese Beurteilung basiere auf Wärmedaten des Jets. Thomas McInerney, pensionierter General der US-Air Force, sprach gegenüber dem Sender Fox-News von einem "sehr schlimmen Fehler" der Türkei.

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
25.11.15, 14:44:17
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55555
(Fettnäpfchendetektor)

Zitat:
Terror, kriegerische Auseinandersetzungen, Vertreibungen, Flüchtlingsströme aus dem Nahen und Mittleren Osten und aus Nordafrika: Die apokalyptischen Warnsignale könnten kaum dramatischer sein. So überrascht es nicht, dass das Endzeitfieber in radikalen esoterischen Gruppen und christlichen Gemeinschaften steigt. Die Johannes-Offenbarung, das letzte Buch der Bibel, kündigt die Vorzeichen der Endzeit mit Schreckensbildern an, die an die aktuelle Weltlage erinnern.

Die Flüchtlingsströme aus den islamischen Ländern lösen bei vielen Freikirchen einen zweiten Reflex aus, den Missionsdrang. Da ihr Verhältnis zum Islam gespalten ist und sie in radikalen Staaten verfolgt werden, sehen sie in der aktuellen Situation ihre grosse Chance: Sie müssen ihr Leben nicht mehr im Feindesland aufs Spiel setzen, sondern können die entwurzelten Flüchtlinge hierzulande abholen, sie betreuen und ihnen Jesus schmackhaft machen.

Tatsächlich glauben viele radikale Christen, die internationalen Konflikte seien ganz im Sinne Gottes, denn nun könnten viele verirrte islamische Seelen vor der anbrechenden Endzeit gerettet und dem richtigen Gott zugeführt werden. Dieser Auftrag, in der Bibel explizit festgehalten, hat in apokalyptischen Zeiten eine besondere Bedeutung.

Besonders auch für Zeugen Jehovas der Wachtturmgesellschaft. Sie sind Missionsprofis und haben ein Merkblatt für ihre Brüder und Schwestern herausgegeben. Dieses enthält klare Anweisungen zur Missionierung von Flüchtlingen. So heisst es unter anderem, man solle vor einer Asylunterkunft mit einem Missionsplakat auf und ab gehen, um Flüchtlinge kennen zu lernen. Sinn und Zweck zeigen sich bei der nächsten Empfehlung: «Am besten kommt man an dem Aufsichtspersonal vorbei, wenn man sagen kann, dass man von einem Bewohner direkt eingeladen sei.» Sind die Zeugen Jehovas erst einmal ins Territorium der Heiden eingedrungen, können sie ihre Missionskünste ungehindert anwenden.

Quelle
Zitat:
Sabatina James, kommt ursprünglich aus Pakistan und war ehemalige Muslimen. Sie sollte mit 17 Jahren mit ihren Cousin zwangsverheiratet werden, doch dies lehnt die junge Frau ab. Nach dem sie zum Christentum konvertierte, forderte ihre Familie ihre Hinrichtung. Seit 2001 ist sie untergetaucht und braucht Personenschutz. Durch die Gründung ihres Vereines Sabatina e. V., setzt sie sich für die Menschenrechte ein. Jederzeit kann man per E-Mail Kontakt aufnehmen. Sie glaubt, dass Europa am Ende der christlichen Zivilisation angekommen ist und das man auf Europas Straßen einen Blutbad erleben wird. Ihre Massage ist die gewalttätigen zurückschicken und die Opfer hier behalten.

Quelle

Fragt sich, ob es nicht etwas schlicht gedacht ist anzunehmen man könne zwischen Tätern und Opfern klar unterscheiden, selbst wenn man wußte, was die Leute wirklich getan haben.

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
28.11.15, 15:06:34
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55555
(Fettnäpfchendetektor)

Zitat:
Sollte Russland kurdische Autonomiebestrebungen unterstützen, wie es zuletzt diplomatisch schon angeklungen war, wäre das für Ankara ein absoluter Albtraum. Im Südosten der Türkei führen Regierungstruppen seit Wochen offene Gefechte mit den Kurden, nachdem im Sommer noch über Frieden verhandelt worden war. Bei der Militäroffensive gegen die verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK in starben inzwischen mehr als 100 Menschen.

[...]

In der türkischen Hauptstadt horchte man daher auf, als der russische Vizeaußenminister Alexei Meschkow jetzt erklärte, die Kurden dürften von den Verhandlungen über einen Friedensprozess in Syrien nicht ausgeschlossen werden, zumal sie „in Syrien und im Irak der terroristischen Bedrohung so erfolgreich begegnen“. Meschkows Äußerung kann als Unterstützung für die PYD und damit für die PKK interpretiert werden. Das ist historisch kein Novum.

Schon in den 1980er Jahren unterstützten die damalige Sowjetunion und das Assad-Regime, Moskaus engster Verbündeter im Nahen Osten, die PKK. Nordöstlich von Moskau unterhielt die PKK sogar noch in den 90er Jahren ein Trainingslager. Die Frage ist, ob es jetzt bei politischen Solidaritätsadressen bleibt. Würde Russland darüber hinausgehen und die PKK militärisch unterstützen, bekäme der gerade wieder aufflammende Kurdenkonflikt in der Südosttürkei eine ganz neue Dimension.

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
23.12.15, 18:00:48
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55555
(Fettnäpfchendetektor)

Zitat:
Ein internationales Forscherteam hat die hellste Sternexplosion beobachtet, die je aufgezeichnet worden ist. Die Supernova mit der Katalognummer ASASSN-15lh erstrahlte hell wie 570 Milliarden Sonnen und übertraf damit den bisherigen Rekordhalter um mehr als das Doppelte, berichten Subo Dong vom Kavli-Institut für Astronomie und Astrophysik an der Universität Peking und Kollegen im Fachmagazin „Science“. Die Energiequelle der gewaltigen Explosion sei völlig rätselhaft, sagte Dong in einer Mitteilung der Kavli-Stiftung im kalifornischen Oxnard.

[...]

Womöglich sei ein gigantischer Riesenstern explodiert mit einer bislang nicht für möglich gehaltenen Masse.

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
14.01.16, 21:43:12
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Fundevogel
(Angehörigenbereich)

Ich frage mich, wie man es als Forscher aushält, nach solchen Entdeckungen nach Hause zu gehen, zu duschen, anschließend auf einem Geburtstagsfest zu smalltalken und am nächsten Tag mit dickem Kopf die Schulprobleme der Kinder lösen zu helfen.
Ich bin nach solchen Sternenbeobachtungen immer fertig mit der Welt.

Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. (Johannes 8.12).
Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. (Markus 4.21) (Lukas 8.16)
14.01.16, 21:56:35
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mentor
(Standard)

Ja was solls. Das ganze ist 3,6 Mrd. Jahre alt. Also nicht mehr die frischste Meldung zz-freuen
15.01.16, 09:54:50
Link
55555
(Fettnäpfchendetektor)

geändert von: 55555 - 18.01.16, 20:04:17

Zitat:
Fast schon beiläufig erwähnt der islamisch-konservative Regierungschef in seiner Ansprache vor den Diplomaten, wie die Türkei nach dem "niederträchtigen Anschlag" von Istanbul, bei dem zehn Deutsche getötet wurden, zurückgeschlagen habe: Panzer und Artillerie hätten Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Nordsyrien und dem Irak beschossen und dabei 200 Dschihadisten getötet, sagt Davutoglu.

Nicht nur diese Angaben werfen nach dem Anschlag von Istanbul Fragen auf. Binnen 48 Stunden werden laut Davutoglu fast 500 Geschosse abgefeuert; in den Grenzregionen in der Südosttürkei muss die Erde gebebt haben. Die gewöhnlich gut informierte syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet zwar von türkischem Artilleriebeschuss, es habe aber keine hohen Verluste unter den Extremisten in Nordsyrien gegeben. Nach Angaben des kurdischen Peschmerga-Ministeriums ist es im Nordirak gar nicht zu Angriffen gekommen. Auch im täglichen Lagebericht der türkischen Armee finden sich keine Hinweise auf Beschuss in den Nachbarländern.

200 Tote, die unbemerkt bleiben - das wäre zumindest ungewöhnlich. Fragen wirft auch auf, wieso sich der IS - den Davutoglu noch am Tag des Anschlags von Istanbul als Verantwortlichen benennt - immer noch nicht dazu bekannt hat. Beim Terrorangriff in Jakarta am Donnerstag dauert es nur Stunden, bis der IS die Urheberschaft reklamiert.

[...]

Die Türkei versinkt nicht erst seit dem Anschlag von Istanbul in einem Strudel der Gewalt. In der Nacht zu Donnerstag explodiert im Bezirk Cinar im Südosten eine Autobombe vor einer Polizeistation, anschließend eröffnen die Angreifer das Feuer. Getroffen wird auch eine benachbarte Unterkunft für Familien von Polizisten. Unter den sechs Toten sind ein fünf Monate altes Baby und ein fünfjähriges Kind. Die Regierung macht die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK verantwortlich für Tat.

Die PKK ist ihrerseits unter massivem Druck. Vor einem Monat hat die Armee eine Offensive gegen die PKK begonnen. Im Viertel Sur in der Kurden-Metropole Diyarbakir sowie in den Städten Cizre und Silopi dauern die Gefechte an, dort gelten seit Wochen Ausgangssperren. Bilder von Fotografen, die die Armee in den Kampfgebieten begleiten können, zeigen eine Zerstörung, wie man sie aus dem Bürgerkriegsland Syrien kennt - aber nicht bei einem Nato-Mitglied und EU-Beitrittskandidaten wie der Türkei erwarten würde.

Alleine in Sur, Cizre und Silopi sind nach Militärangaben seit Beginn der Offensive mehr als 500 PKK-Kämpfer getötet worden. Die pro-kurdische Oppositionspartei HDP berichtet von rund 100 getöteten Zivilisten. Regelmäßig zeigen Fernsehsender, wie wieder ein "Sehit", ein im Kampf gegen die PKK gefallener "Märtyrer" der Armee, zu Grabe getragen wird. Die eskalierende Gewalt mit immer mehr Toten hat zu einer tiefen Spaltung der Gesellschaft geführt. Wenn es um den Kurdenkonflikt geht, herrscht eine fast schon hysterische Stimmung.

Quelle

Edit:
Zitat:
Die Türkei hat die Extremistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) für den Beschuss einer Schule in der südosttürkischen Stadt Kilis verantwortlich gemacht, bei dem türkischen Angaben zufolge eine Mitarbeiterin der Schule getötet und eine Schülerin verletzt wurden. Die Rakete sei vom IS in Syrien abgefeuert worden, hieß es am Montag in Militärkreisen. Das hätten Radaraufzeichnungen ergeben.

[...]

Nach Angaben der Provinzregierung von Kilis schlugen drei Raketen in der Stadt ein. Zwei seien auf einem leeren Feld nahe der Schule niedergegangen.

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
18.01.16, 01:01:36
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