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55555
(Fettnäpfchendetektor)

Zitat:
Nordkoreas Außenminister Ri Yong-ho sagte laut südkoreanischer Nachrichtenagentur Yonhap am Rande der UN-Vollversammlung, der nächste Atomtest Nordkoreas könne die „stärkste Explosion einer Wasserstoffbombe“ im Pazifischen Ozean bringen.

[...]

„Das Regime könnte versuchen, eine Wasserstoffbombe per Schiff auf den Pazifik zu transportieren. Amerika würde, so es die Absichten aufdecken könnte, dass Schiff zerstören.“ Das, so Meier, sei die wahrscheinlichere Variante. Die Unwahrscheinlichere wäre es, dass Nordkorea tatsächlich versuchen würde, die Bombe auf einer Rakete in den Pazifik zu schießen. „Hochriskant“ sei das. Nicht nur könnte die Rakete auseinanderbrechen, die Bombe in Hände von Kims Gegnern fallen oder – schlimmer noch – über bewohntem Gebiet detonieren. Amerika könnte versuchen, die Rakete schon vor dem Start mit einem Militärschlag aufzuhalten.

Egal, wie sich Kim entscheidet: Das Risiko eines Tabubruchs im Fernen Osten wächst. Und mit ihm die Kriegsgefahr.

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
22.09.17, 20:41:58
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55555
(Fettnäpfchendetektor)

Zitat:
Graham Allison von der Harvard-Universität hat in seinem neuen Buch «Für Krieg bestimmt: Können Amerika und China der Thukydides-Falle entkommen?» sechzehn vergleichbare Rivalitäten der vergangenen 500 Jahre analysiert. Das Ergebnis: Bis auf vier endeten alle mit Krieg. Allison hält einen militärischen Konflikt zwischen den USA und China in den kommenden Jahrzehnten für wahrscheinlich.

[...]

Szenarios für einen bewaffneten Konflikt gibt es zuhauf. Am gefährlichsten erscheint im Moment, dass Nordkoreas Diktator Kim Jong Un mit seinen Atom- und Raketentests eine Eskalationsspirale auslöst, die beide Mächte in einen Krieg treibt. Seit Jahren bemüht sich Washington, einen Plan mit Peking für den Notfall zu vereinbaren, dass Nordkorea kollabiert. Wer würde Spezialkräfte in das Land schicken, um die Atomwaffen zu sichern? Wie würde man ausschliessen, dass, wenn die Vereinigen Staaten und China dies täten, sich die Kräfte beider Staaten ins Gehege kommen? Bisher antwortete die chinesische Führung nicht auf dieses Gesprächsangebot, wohl aus Furcht, Pjongjang betrachte dies als Verrat.

Ebenso könnte der jahrzehntelange Konflikt bezüglich Taiwan eskalieren, falls Taipeh seine Unabhängigkeit erklärt und China, wie angedroht, mit einer militärischen Strafaktion reagiert. 2001 hat Präsident Bush versprochen, den Inselstaat in einem solchen Fall zu verteidigen, «was immer es kostet». Chinas illegale Ausweitung der eigenen Souveränität über das Südchinesische Meer erkennen die USA nicht an; sie schicken regelmässig Kriegsschiffe in die von Peking beanspruchten internationalen Gewässer. Last, but not least könnte einer der vielen Cyberangriffe chinesischer Hacker auf amerikanische Regierungseinrichtungen oder ein Handelskrieg aus dem Ruder laufen.

Viele Beobachter setzen ihre Hoffnung, eine militärische Eskalation sei zu verhindern, in Tradition, Werte und Wirtschaft. Der Sinologe Helwig Schmidt-Glintzer hat kürzlich in der NZZ argumentiert, wegen der «historisch fundierten fragilen Identität Chinas» sei mit einer Hegemonialpolitik «eher nicht zu rechnen». Andere hoffen auf die friedensstiftende Wirkung zunehmender Demokratisierung des Landes und seine Verflechtung in die Weltwirtschaft. Die Wirklichkeit ist eine andere: Die KP setzt auf aggressiven Nationalismus, um ihre Herrschaft zu legitimieren und die Nation zusammenzuschweissen. Staatschef Xi Jinping dreht viele liberale Reformen zurück und festigt die autoritären Machtstrukturen.

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
25.09.17, 10:39:05
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55555
(Fettnäpfchendetektor)

Zitat:
Auf Basis der vorliegenden Daten hat Wright errechnet, dass die Rakete bei einer normalen und nicht der bei Tests üblichen, vor allem steilen Flugbahn bis zu 13 000 Kilometer weit hätte fliegen können. New York City liegt 10 900, die amerikanische Hauptstadt Washington etwas mehr als 11 000 Kilometer vom Ort des Abschusses entfernt. Das sei «signifikant weiter» als bei den beiden vorangegangenen Tests von Interkontinentalraketen Anfang und Ende Juli, als diese 37 und 47 Minuten lang in der Luft waren, teilte Wright mit. Am 28. Juli hatte Nordkorea eine Rakete des Typs Hwasong-14 getestet. Sie war damals rund 1000 Kilometer weit geflogen und hatte eine maximale Höhe von 3700 Kilometern erreicht.

Quelle

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29.11.17, 15:38:40
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55555
(Fettnäpfchendetektor)

Zitat:
Wie gut das Bündnis die „Krasnodar“ im Auge behielt und wie oft es sie aus dem Blick verlor, ist ein militärisches Geheimnis. Doch haben viele Militärs die Verfolgungsjagd als einschneidendes Ereignis erlebt. Sie führte ihnen vor Augen, wie leistungsfähig die russische Unterseeflotte inzwischen ist – und wie schnell sie selbst an ihre Grenzen kommen.

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20.01.18, 07:36:01
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55555
(Fettnäpfchendetektor)

Zitat:
Aber auch die Kurden haben trotz inständigen Bitten bisher keine amerikanischen Flugabwehrsysteme erhalten.

Wenn es einen Hauptverdächtigen gibt, dann ist das wohl eher die Türkei. Ankara hatte mit Russland und Iran in den Friedensgesprächen in Astana die Schaffung mehrerer «Deeskalationszonen» in Syrien vereinbart. Eine dieser Zonen ist die Rebellenprovinz Idlib, für welche die Türkei als Schutzmacht eingesetzt wurde. Unter Missachtung dieser Abmachung startete das Asad-Regime Ende Dezember mit russischer und iranischer Hilfe eine grosse Offensive auf Idlib. Ankara hat heftig dagegen protestiert. Doch auch die Einberufung des russischen und des iranischen Botschafters half nichts. Möglicherweise greift die Türkei deshalb nun zu radikaleren Mitteln. Gemäss dem Syrien-Experten Charles Lister hat Ankara in den vergangenen Tagen 40 bis 60 Militärfahrzeuge, darunter auch Panzer, in die Stadt al-Eis in Idlib gebracht, um Asad abzuschrecken.
Sollte sich die Türkei tatsächlich auf ein militärisches Muskelspiel mit Russland und Iran einlassen, wäre dies nicht ohne Risiko, zumal auch der türkische Vorstoss in der syrischen Kurdenregion Afrin kein Spaziergang zu werden scheint.

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Zitat:
Als die Regierung im März 2013 in Verhandlungen mit der PKK eintrat, erlebt die Türkei über mehr als zwei Jahre hinweg eine Periode relativen Friedens. Und solange die Türkei eng mit den Kurden des Irak kooperierte, blühten selbst die verarmten Regionen im Südosten der Türkei wirtschaftlich auf. Ankara versuchte sich in der Rolle des großen Bruders der nahöstlichen Kurden und zog daraus enormen Nutzen. Heute gelten die Kurden in der Türkei erneut als Instrumente fremder Mächte. Das Referendum der irakischen Kurden zur Unabhängigkeit im Oktober vergangenen Jahres wertete Ankara als Schritt zur Etablierung eines zweites Israels im Nahen Osten Mit ihrer Ablehnung der Initiative verlor die Türkei den bestimmenden Einfluss, den sie in der kurdischen Hauptstadt Erbil zuvor gehabt hatte. Und die PYD in Syrien gilt der Türkei nicht nur als Terrororganisation, sondern auch als Werkzeug der USA, um die Türkei einzukreisen und zu destabilisieren.

[...]

Geändert hat sich die Haltung Russlands den Kurden gegenüber erst Anfang dieses Jahres. Die USA hatten plötzlich erklärt, dass sie, um den Iran zurückzudrängen, länger in Syrien bleiben und deshalb die Kurden weiterhin unterstützten müssten. In Russlands Augen, und Gleiches gilt für Syrien und für den Iran, wurden die Kurden damit von einem natürlichen Gegner des IS zum Instrument der USA gegen das syrische Regime: Die Russen öffneten den Luftraum über Syrien, und Ankara marschierte ein.
Damit führt die Türkei – ein Nato-Mitglied – mit russischer Erlaubnis einen Feldzug gegen Verbündete der USA. Moskau dagegen wird zum engsten Partner der Türkei, die die USA als Hauptbedrohung ihrer Sicherheit ansieht.

Quelle
Zitat:
Die Bilder gleichen sich. Pulverisierte Steine, wo einst Skulpturen und große Steinblöcke standen. Der hethitische Tempel von Ain Dara in der umkämpften Region Afrin im Norden Syriens ist nach syrischen Angaben vor einigen Tagen zu 60 Prozent von der türkischen Luftwaffe zerstört worden. Das meldeten sowohl die syrische Antikenverwaltung DGAM und das Syrian Observatory for Human Rights in London übereinstimmend.

Quelle
Zitat:
„Das, was wir gefühlt schon wussten, ist auch objektiv der Fall“: Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist es noch nie so trüb gewesen wie bisher in diesem Winter.

[...]

Im Südwesten lockt das milde Wetter nach Angaben von Naturschützern bereits Pflanzen und Tiere aus ihrem Versteck. Sumpf-, Kohl- und Blaumeisen singen demnach bereits wie im März. „In der Pflanzwelt sind bereits Winterlinge, Alpenveilchen, Tulpen und Narzissen in den Startlöchern“, teilte der Naturschutzbund Nabu in Stuttgart mit. In den vergangenen Tagen war es im Südwesten frühlingshaft mit bis zu 17 Grad.

Quelle

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
04.02.18, 20:03:23
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